Rückblick 2016

SYMPOSIUM: CHANGE OF SCENE. REFRAMING COOPERATION
Vom 12. bis 14. Oktober brachten die Robert Bosch Stiftung und das Internationale Theaterinstitut Zentrum Deutschland (ITI) die geförderten Kooperationsprojekte der Förderrunden 2015 und 2016 bei einem Arbeitstreffen in Berlin zusammen.

Auftakt am 12. Oktober
Zum Auftakt und Get-Together des Symposiums luden die Künstler von matthaei und konsorten mit Künstlern aus Marokko und Jordanien zum Urban Walk COMMON SPACE ABC. Der Walk mit Halt an verschiedenen Stationen in Berlin-Kreuzberg bildete den Abschluss des Projekts COMMON SPACE ABC, der gesammelte Berichte von Recherchen und Debatten, Field Recordings sowie wissenschaftlichen  Input aus drei Jahren Recherchearbeit in Amman, Casablanca und Berlin zusammenführte.

Einblick in die Projektlandschaft
Der installative Rundgang „Walk the talk“ gab den geförderten Projekten der letzten und aktuellen Förderrunde eine Plattform, ihre Projekte sowohl untereinander als auch der Öffentlichkeit erfahrbar zu machen. An acht Stationen gaben 16 Kooperationsprojekte Einblicke in ihre Arbeit und präsentierten sich mittels Bild, Ton und performativer Umsetzung. Hier erfahren Sie mehr zu den vertretenen Projekten:
Walk the talk – Projektpräsentationen

Insgesamt waren Teilnehmer*innen von 16 Kooperationsprojekten aus den Ländern Ägypten, Albanien, Algerien, Armenien, Marokko, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Ukraine und Ungarn beim Symposium Change of Scene. Reframing Cooperation vertreten.

Die Fragestellung „Does artistic collaboration ever work?“ bildete einen weiteren Schwerpunkt am Donnerstag. Mit ihren Keynotes näherten sich die polnische Kuratorin Anda Rottenberg und die ägyptische Kulturmanagerin Basma El Husseiny mit zwei unterschiedlichen Perspektiven an das Thema an, so nahm die polnische Kuratorin Anda Rottenberg eine historische Einbettung der Performing Arts vor, und Basma El Husseiny fragte danach, wie sich Fairness in internationalen Kulturprojekten messen lasse, insbesondere vor dem Hintergrund eines nach wie vor bestehenden Ungleichgewichts zwischen europäischen und arabischen Institutionen. In der anschließenden Diskussion mit der Süd-Osteuropa-Expertin Gemma Pörzgen wurden Strategien und Möglichkeiten grenzüberschreitender künstlerischer Kooperationen diskutiert.

Begegnung. Austausch. Erfahrung
Am dritten Tag diskutierten die eingeladenen Künstlergruppen, Experten und Gäste gemeinsam in drei parallel laufenden Workshops zu Herausforderungen und Bedürfnissen der internationalen Zusammenarbeit, die sich in der alltäglichen Praxis ergeben. Diskutiert wurden u.a. Fragestellungen rund um Visaproblematiken, der Umgang mit bestehenden Ungleichheiten der Kooperationspartner (finanziell, strukturell, etc.), Künstler-Verantwortung sowie Aspekte der interkulturellen Kommunikation.

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