Frequently asked questions

Das Programm wurde zum 15.02.2018 letztmalig ausgeschrieben.
Einige Antworten auf Fragen zu laufenden Projekten finden Sie hier:

 

 

Ziele und Zielgruppe

An wen richtet sich Szenenwechsel?
Angesprochen sind Theater und freie Theatergruppen aus den Bereichen Schauspiel, Tanz, Musiktheater, Puppentheater und Performance aus dem deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz). Gleichermaßen richtet sich Szenenwechsel an Theater, freie Theatergruppen und Künstler in den Ländern Osteuropas und Nordafrikas, die gemeinsam mit einem Theater im deutschsprachigen Raum ein Kooperationsprojekt durchführen möchten. Den Förderantrag können aus Gründen der Gemeinnützigkeit nur die Theater im deutschsprachigen Raum stellen; die Theater aus den anderen Ländern arbeiten mit diesen als Kooperationspartner zusammen.
Welche Ziele verfolgt das Förderprogramm?
  • Anbahnung und Entwicklung internationaler Kooperationsvorhaben zwischen deutschsprachigen Theatern und Partnern aus Osteuropa oder Nordafrika
  • Aufbau nachhaltiger Kontakte durch die gemeinsame Projektarbeit
  • persönliche Begegnung und intensiver interkultureller Austausch der Partner
  • Sichtbarkeit und Öffentlichkeit des Projektes in beiden Ländern
Welche Sparten werden gefördert?
Im Rahmen des Förderprogramms können alle Bereiche der Darstellenden Künste gefördert werden: Schauspiel, Tanz, Musiktheater, Figuren- und Puppentheater sowie Performance.
Aus welchen Ländern Osteuropas können die Kooperationspartner kommen?
Gefördert werden können Kooperationen mit Partnern aus: Albanien, Armenien, Aserbaidschan, Belarus (Weißrussland), Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Estland, Georgien, Kasachstan, Kosovo, Kroatien, Kirgisistan, Lettland, Litauen, Mazedonien, Mongolei, Montenegro, Polen, Republik Moldau, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei, Slowenien, Tadschikistan, Turkmenistan, Tschechien, Ukraine, Ungarn, Usbekistan.
Aus welchen Ländern Nordafrikas können die Kooperationspartner kommen?
Gefördert werden können Kooperationen mit Partnern aus: Ägypten, Algerien, Libyen, Marokko und Tunesien.

Fragen zum Kooperationspartner

Dürfen die Partner im Vorfeld zusammengearbeitet haben?
Eine bereits erfolgte Zusammenarbeit schließt eine Förderung nicht aus. Die bestehenden Partnerschaften sollen jedoch dahingehend vertieft werden, neue Ansätze in der Arbeit zu entwickeln und nicht darin, bereits begonnene Projekte weiterzuführen.
Wie lange darf das Projekt dauern?
Das Projekt kann sich über den Zeitraum von zwei Jahren erstrecken und sollte mit Projektende in eine öffentliche Präsentation münden.  
Wie muss die Zusage des Kooperationspartners aussehen?
Zur Antragstellung sollte eine schriftliche Zusage des Kooperationspartners vorliegen. Die Zusage kann in Form eines Letter of Intent erfolgen, in dem die folgenden Punkte festgehalten werden: Inhalt und Arbeitstitel des Projekts, die jeweilige Beteiligung an den Finanzen und kurze Angaben zu den Rechten und Pflichten der Partner. Dieser kann in den Sprachen Deutsch, Englisch oder Französisch erfolgen, ggf. bedarf es einer Übersetzung.
Können auch Kooperationen mit drei Partnerländern gefördert werden?
Die Förderung durch Szenenwechsel zielt darauf ab, Partnerschaften zwischen zwei Theatern oder Theatergruppen anzuregen und aufzubauen. Im Rahmen multinationaler Projekte kann in inhaltlich begründeten Fällen auch eine trinationale Förderung für Partner aus den förderfähigen Ländern erfolgen.

Fragen zur Förderung

Wie wird die Anbahnungsphase definiert?
Unter ‚Anbahnungsphase' verstehen wir einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten, der der konkreten Projektarbeit vorausgeht. In diesem Zeitraum soll die erste Projekt- oder Inszenierungsidee konkretisiert und in gegenseitigen Treffen mit dem potentiellen Kooperationspartner weiterentwickelt werden. Eine Anbahnungsphase bietet sich vor allem an, wenn die Projektpartner noch nicht zusammengearbeitet haben und sich näher kennenlernen wollen, oder die Festlegung auf einen Parter noch nicht erfolgt ist. Bei einer Antragstellung mit Anbahnungsphase ist die Nennung potentieller Kooperationspartner notwendig. Für die Anbahnungsphase können lediglich Reisekosten bis zu einer Höhe von 3.000 € beantragt werden, die später als Teil der Gesamtkosten des Projekts angerechnet werden. Nach Abschluss der Anbahnungsphase erwartet das Internationale Theaterinstitut eine Konkretisierung des Konzepts, des Kosten- und Finanzierungsplans sowie einen aktuellen Zeitplan.
Wie konkret soll die Anbahnungsphase geschildert werden?
Die erste Konzeptidee sollte die wesentlichen Ansätze Ihres Projektes bereits beschreiben und folgende Fragen berücksichtigen:
  • Was haben Sie vor?
  • Welche Ziele möchten Sie erreichen?
  • Wie soll die gemeinsame Zusammenarbeit aussehen?
Sind personenbezogene Honorare förderfähig?
Es können Honorare für die Übersetzung, Inszenierungs- und Probenarbeit beantragt werden. Insbesondere dient Szenenwechsel auch der Förderung von Kosten, die für die Reise ins Partnerland und Unterkunft anfallen.
Welche formalen Gründe schließen eine Förderung aus?
  • der Förderantrag geht nicht fristgerecht oder unvollständig in der Online-Bewerberdatenbank ein
  • die Förderrichtlinien treffen auf das Projekt nicht zu
  • der Projektbeginn liegt vor der Entscheidung der Jury
  • Antragsteller ist eine Einzelperson
  • das/die antragstellende Theater/Theatergruppe hat den Sitz nicht im deutschsprachigen Raum
Was kann nicht gefördert werden?
  • bereits erarbeitete und begonnene Projekte
  • Premieren
  • Gastspiele
  • Soloabende
  • reine Netzwerktreffen
  • Festivals
  • Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit